Muss “Mann” gelesen haben

Claudia am Mittwoch, den 26. Mai 2010

Der Sohn des SklavenmädchensEin reines Männerbuch – und da ich überhaupt nicht neugierig bin (so wie alle Frauen) habe ich auch nur kurz quer gelesen. Und entdeckte ein ehrliches, gerades Buch.

Was soll ich sagen – ich bin nicht „Mann“ und trotzdem denke ich, dass hier endlich mal ein heikles Thema deutlich und klar angesprochen wird. Neben ein paar persönliches Erfahrungen des Autors finden sich auch Erlebnissen anderer Männer.

Doch im Zentrum steht das Thema Pornografie – ganz sachlich und direkt. Ohne zu verharmlosen und zugleich ohne einen erhobenen Zeigefinger. Der Autor bringt die Problematik auf den Punkt, zeigt die Herausforderungen auf und bietet Lösungsmöglichkeiten an.

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Fackeln im Sturm – aber mit Tiefgang

Claudia am Mittwoch, den 19. Mai 2010

Der Sohn des SklavenmädchensDie Handlung spielt mitten im Krieg zwischen den Süd- und Nordstaaten Amerikas. Zwischen Reichtum und Armut, Einfluss und völliger Machtlosigkeit, schwarz und weiss, Liebe und Hass, Verlorensein und Glaube.

Und es geht um Freiheit. Den Kampf um Freiheit. Doch Freiheit beginnt im Herz. Was ist, wenn der Mensch die Freiheit erlangt. Doch das Herz durch Wut, Hass und Rache versklavt bleibt? Die Hauptpersonen sind eine sanfte Haussklavin und ein von Wut zerfressener Feldsklave. Beide erleben unendlich viel Leid als Sklaven. Doch obwohl die Not ähnlich schwer ist, reagieren beide so verschieden.

Es ist ein wirklich schön geschriebener Roman. Ich bin eingetaucht in das Amerika des 19. Jahrhunderts. Vor meinem inneren Auge sah ich herrliche Plantagen, stattliche Herrenhäuser aber auch grauenhafte Armut und schrecklicher Schmerz. Und hoffte und bangte mit, ob und wie sich die beiden Hauptpersonen lieben lernen würden.

Sehr lesenswert!

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Natasa Taioglou neu im CharismaBlog ®

Natasa am Mittwoch, den 12. Mai 2010

Natasa Taioglou Hey, mein Name ist Natasa (eigentlich Anastasia).

Seit November 2009 arbeite ich im Charisma Shop und entdecke immer neue Aufgaben, aber auch vor allem Bücher.

Seit ich lesen kann habe ich ein Buch nach dem anderen verschlungen (vor allem Romane und Biografien). Bei den Romanen gefällt mir die schöne Sprache und die Bilder die mit den Worten gezeichnet werden. Biografien sind hingegen so real das ich selber oft erstaunt bin was diese Menschen alles in ihrem Leben erlebt, überstanden und überwunden haben.

Wenn es etwas Neues zu entdecken gibt werde ich dann hier Bescheid sagen.

Ach ja, ich selber bin ausgelernte Mediengestalterin. In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit Fotografie, Bildbearbeitung und Gestaltung, Malen und Zeichnen und derlei Dingen. Wenn ihr mehr darüber lesen/sehen wollt könnt ihr euch auch hier informieren: http://anatai.daportfolio.com.

Schwierige Stimmung – mitten in der Gemeinde?

Claudia am Mittwoch, den 5. Mai 2010

Das GemeindekarussellMissstimmungen abmildern, Notsituationen auffangen, Entscheidungen rechtfertigen und sich erklären – so oder so ähnlich, kommt Ihnen da etwas bekannt vor?

Irgendwie ist man in einer Rolle und weiss gar nicht wie man hinein, geschweige wieder heraus kommt.

Und in der Gemeinde, unter geisterfüllten, heiligen Christen, wo man das alles hinter sich lassen möchte – passiert genau das gleiche. Plötzlich erlebt man sich in vergleichbaren Abhängigkeiten.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Fiel mir doch so einiges an meinem Verhalten und auch an meinen Beziehungen in und außerhalb der Gemeinde auf. Ich bin noch immer sehr bewegt und werde einiges zum Umsetzen haben. Ein absolutes Pflichtbuch.

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Sohn der Hamas

Natasa am Mittwoch, den 28. April 2010

Sohn der Hamas Eigentlich hätten wir den Titel auch zu unseren aktuellen Tipps des Monats April „Wunder gibt es immer wieder“ vorstellen können. Denn genau dort wo wir als Menschen nur Umstände sehen sieht Gott wunderbare Möglichkeiten zu wirken.

Er sucht sich einen Moslem aus. Aber nicht irgendeinen, einen Palästinenser. Nicht irgendwen. Den Sohn eines der Hamasgründer. Jemand der nach außen hin ein Terrorist zu sein scheint, nach innen hin als Spion für Israel (Shin Beth) arbeitet und irgendwo dazwischen die wichtigste Person in seinem Leben kennenlernt. Jemanden der nicht nur sein moralischer Kompass wird sondern auch Gefährte fürs Leben. Mosab Hassan Yousef lernt Jesus kennen.

Gott benutzt ihn durch aufregende Weise. Mosab erlebte Situationen die wir uns höchsten durch die Nachrichten vorstellen, aber nicht nachempfinden können.  Er musste Entscheidungen treffen die ihn ständig zwischen seine persönlichen Fronten trafen. Trotzdem hebt Mosab nicht den Zeigefinger, noch verurteilt er jemanden. Er erzählt auf eine sehr respektvolle Weise ohne die Lage zu beschönigen. Objektiv und mir harten Fakten, Zahlen, Namen und Verbindungen unterstreicht er seine Aussagen (ohne aber dadurch andere zu gefährden).

Das Ende seines Agenten-Lebens läutete er mit einem Telefonat an die Shin Beth ein: „Wir führen ein Krieg, der nicht mit Verhaftung, Verhören und Hinrichtung zu gewinnen ist. Unsere Feinde sind die Gedanken[…].“

In seinem Nachwort sagt er an die Leserschaft: „Meine größte Hoffnung ist, dass ich durch meine Geschichte meinem eigenen Volk – palästinensiche Muslime, die seit Jahrhunderten von korrupten Regierungen ausgenutzt werden – zeigen kann, dass die Wahrheit sie frei machen kann.“

Während ich „Sohn der Hamas“ las, gab es einige Aussagen die schlicht und klar die Wahrheit ausgesagt haben. Das gefällt mir. Wie ist die Situation im Nahen Osten, wie empfinden die Palästinenser das? Und auch die krasse Tatsache dass ein Mensch der so stark im Nahost-Konflikt involviert war sich zu Jesus bekennt, ist allein für sich ein Grund zum Staunen. Ausserdem ist es zum Staunen, was alles in den vergangenen Jahren passiert ist, staunen wie Gott Mosab Hassan Yousef und seine Familie beschützt hat.

Wer schon „Ich kämpfte für Arafat“ und/oder „Saddams Geheimnisse“ gelesen hat, sollte den „Sohn der Hamas – mein Leben als Terrorist“ auf keinen Fall an sich vorbeiziehen lassen.

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Physik? Abgewählt – Sinn des Lebens? Gefunden!

Claudia am Donnerstag, den 15. April 2010

Expedition zum Ursprung Ein Mann, der seine Lebensgeschichte erzählt. Nein, viel mehr und wesentlich interessanter: Ein Physiker, der in der Wissenschaft den Sinn und den Ursprung des Lebens sucht.

Mit wissenschaftlichen Begriffen und namhaften Physikern geht seine Suche los. Über Meditationen und Philosophien geht es weiter. Immer auf der Suche nach dem Sinn, dem Ursprung. Mit all seinem Wissen und Können, mit Offenheit für alle Möglichkeiten war er auf der Suche. Und er kam zum Ziel – Jesus Christus.

Das ist auch ein Thema, das mich schon immer gereizt hat. Wie ist die Welt, das Leben entstanden? Steht die Wissenschaft gegen das Wort Gottes der Bibel? Kann man beides nebeneinander stehen lassen?

Es ist kein spannendes Buch – und dennoch wollte ich den Autor immer weiter auf seiner Reise begleiten. Und ich fand es begeisternd, dass er als Physiker zum Glauben gefunden hat. Wie er seine Suche nach Ursprung und Sinn durch Beobachten tieferer Zusammenhänge nicht beenden konnte. Jedoch ein neues Leben gefunden, empfangen hat und nun mit dem Schöpfer des Weltalls verbunden ist.

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Zufall, Glück gehabt oder souverän, gnädig, göttlich?

Claudia am Mittwoch, den 31. März 2010

Und plötzlich stand der Himmel offen Wenn in unserem Alltag Dinge passieren, die eigentlich gar nicht sein können. Die niemand geplant oder bedacht, nicht einmal gehofft hatte. Und sich gewiss nicht arrangieren lassen – doch völlig unerwartet geschehen. Dann ist der Himmel offen, richtig?

Dieses Buch mit der wunderbare Sammlung an Geschehnissen zeigt uns, dass der Himmel an allen Orten, Situationen und Zeiten eingreifen kann, außergewöhnlich, eindrucksvoll, mit Liebe für jede Person und Detail.

Es ist einfach schön zu lesen. Gottes mächtiger Arm, atemberaubend herrlich. Viele kurze ergreifende Erzählungen, die Gottes Eingreifen auf vielseitige, vielfältige Art und Weise schildern. Eine wunderbarer als die andere.

 

Radikal für Gott, basta!

Danni am Mittwoch, den 24. März 2010

Unhindered BeKeine Ahnung, ob ich hinterm Mond lebe, aber die Band kannte ich noch nicht. Also habe ich sie erstmal gegoogled. So unbekannt sind die garnicht, und sie haben  auch einiges auf dem Kasten.

Stilrichtung: keine Ahnung, sie wühlen in jeder Stilschublade, ein positiv ungezähmter Haufen mit klar definiertem Inhalt – radikal für Gott, basta!

So ist auch ihre CD  "Be": Radikal für Gott, basta! Ich finde nicht jeden Song da drauf gut, aber ich finde da drauf gute Songs.

Reinhören sollte man auf alle Fälle. Hier gibts auch Videoclips.

 

Beten in der Kraft von Gottes Wort

Claudia am Mittwoch, den 17. März 2010

Mit der Bibel betenTipps und Anregungen für die Stille Zeit – das kennen wir doch alle. Doch bräuchten wir, wenn wir ehrlich sind, nicht auch mal Nachhilfe beim Beten? Für mehr Tiefe, Vollmacht und Nähe zu Gottes Wort und Willen?

Ich war ganz verwundert. Sieht dieses Buch doch auf den ersten Blick betrachtet wie ein ganz normales Andachtsbuch aus. Doch das ist es gar nicht!

Und dennoch führt uns die Autorin quer durch die Bibel. An Stellen die uns neu motivieren, neu ausrichten, neu anregen zu beten.

Echt toll – herausfordernd alte Gewohnheiten hinter sich zu lassen. Gottes mächtige Worte neu und direkt im Gebet anzuwenden. Klasse!

 

“Back to the roots” – Bibel lesen

Claudia am Donnerstag, den 11. März 2010

Begegnung fürs Leben Eine neue Studienbibel, allerdings in heutigem Deutsch?! Ein Gegensatz in sich?

Natürlich ist diese Bibel eine besondere, andere Art von Studienbibel. Keine wortgenaue Übersetzung, keine Konkordanz, keine griechische oder hebräische Wortbedeutungen im Anhang. Und dennoch  begegnen sich hier sprachliche Genauigkeit, gute Lesbarkeit  und eine große Nähe zum Grundtext.

Mit diesem Wissen lässt sich diese Studienbibelvariante wirklich gut im Alltag gebrauchen. Denn sie möchte den Sinn klar vermitteln, anwendbar machen und zugleich einiges an Zusatzinformationen weiter geben.

Ich lese sie wirklich gerne, da die Übersetzung richtig gut ist. Die ergänzenden Informationen zu interessanten Themen, Personenprofile, Karten, Verweisstellen und einiges mehr machen es einfach und interessant – ohne weitere Hilfsmittel – eine sehr praktische, umsetzbare Bibellese zu erleben.

Natürlich ist sie in sich begrenzt, so manches habe ich vermisst. Mit einer klassischen Studienbibel nicht zu vergleichen.

Trotzdem sehr empfehlenswert.