Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott

Claudia am Mittwoch, den 15. Juli 2009

William Paul Young: Die HütteDieses Buch hat mich umgehauen. Recht ahnungslos nahm ich es in die Hand. Und wurde überrascht – von Gott selbst.

Mit so viel Liebe begegnete mir Gott. Völlig einfach und gerade. Keine komplizierte Theologie, stattdessen tiefe Liebe, Annahme und Verständnis.

Mein Gottesbild wurde geheilt. Ganz sanft, ohne mich zu überfordern. Schritt für Schritt habe ich Gott neu und tiefer kennen gelernt. Und staune nun noch mehr über ihn.

Da dieses Buch ein Bestseller ist, würde mich eure Meinung dazu interessieren. Schreib doch mal wie du dieses Buch gefunden hast.

 

5 Antworten zu “Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott”

  1. Renate sagt:

    hallo Claudia,
    vielen Dank für deine Empfehlung – ich habs zwar noch nicht gelesen – aber immerhin gekauft … und … meine Tochter liest gerade darin …
    liebe Grüße – Renate

  2. Gisela sagt:

    Hallo Claudia,
    ja dieses Buch ist etwas ganz Besonderes. Ich habe es fast in einem Rutsch gelesen. Konnte garnicht mehr aufhören. Dann habe ich gleich das kleine Büchlein von Roger E.Olson “Gott und Die Hütte” hinterher geschoben. Das hat es voll gebracht. Nicht dass ich immer seiner Meinung war, aber es hat das Ganze noch vertieft. Gott ist mir wirklich näher gekommen und ich bin jetzt richtig heiß darauf auf mehr Begegnung auf du und Du. Wir dürfen das – ist das nicht genial? Bin sehr dankbar für diese Führung.
    Herzliche Grüße Gisela

  3. Ulrich Schmezer sagt:

    unbeschreiblicher Tiefgang. Habe schon viel christliches gelesen doch dieses Buch öffnet in verschiedenen Facetten einen neuen Zugang zu Gott. Ich bin völlig begeistert. Wer Gott mal ganz nah und anders sehen und erleben will der sollte dieses Buch lesen…

  4. Tobias Krämer sagt:

    Die Hütte ist ein Seelsorgeroman. Das muss man wissen. Beschrieben wird in Form einer Geschichte, wie ein Mann nach einem schweren Schicksalsschlag Gott begegnet, alte religiöse Vorstellungen über Bord wirft, neues Gottvertrauen gewinnt und innerlich wieder heil wird. In diese Geschichte / diesen Seelsorgeprozess sind tiefgründige Dialoge hineinverwoben, die es theologisch in sich haben. Doch nun erst einmal die Handlung.

    Mackenzie Allen Phillips ist verheiratet und begeisterter Vater von 5 Kindern. Eines Tages wird eine seiner Töchter, Missy, entführt und auf grausame Weise getötet. Für Mack stürzt die Welt zusammen. Doch da bekommt er einen Brief, eine Einladung von Gott, ihm zu begegnen. Mack macht sich trotz aller Skepsis auf die Reise und verbringt viel Zeit mit dem dreieinigen Gott. In vielen Gesprächen verwandelt sich sein Gottesbild. Er lernt, Gott neu zu vertrauen, und findet sogar den Weg zu Vergebung und Heilung seiner Seele.

    Die Stationen auf dieser langen Reise sind vielfältig. Denn Mack versteht Gott nicht und ist zutiefst verbittert. Gott aber beantwortet ihm mit viel Liebe und Geduld alle seine Fragen. Und Mack merkt: Gott ist ganz anders, als er gedacht hat. Wie ein roter Faden zieht sich durch das ganze Buch die Frage, wie Gott all das Böse, speziell natürlich das Verbrechen an Missy, zulassen kann. Dabei vermeidet es der Autor, in abgedroschene Formeln oder oberflächliche Express-Antworten zu verfallen. Das Leid wird aufgearbeitet, nicht nur “geklärt”. Daneben werden Schuld und Vergebung, Liebe und Zorn Gottes, Vertrauen und Angst, Gnade und Gericht, aber auch die Trinitätslehre und der Stellvertretertod Jesu thematisiert. Dies geschieht auf feinfühlige und treffende, aber auch der inneren Situation des “Patienten” Mack angepasste Weise.

    Gerade darin liegt eine der Stärken dieses Buches. Lehre ist hier keine tote Theologie, sondern ein lebendiges Geschehen zwischen Gott und Mensch – eben Seelsorge. Gott bietet dem Menschen eine Liebesbeziehung an. Und wer in diese Beziehung einsteigt, der sieht das Leben mit anderen Augen und seine Fragen lösen sich für ihn, nicht immer intellektuell, aber ganz persönlich, “existentiell”. Die Botschaft ist gewaltig: Wer in der Liebesbeziehung zu Gott ruht, der findet einen Weg, mit dem Leid um- und durch es hindurchzugehen. Leid muss nicht von Gott trennen, sondern kann in eine Vertrauensbeziehung zu Gott integriert werden. Überzeugend wird gezeigt, dass der Mensch dafür geschaffen ist, in einer Liebesbeziehung zu Gott zu leben, und dass es gerade die Unabhängigkeit von Gott ist, die den Menschen böse macht und unendlich viel, zwischenmenschliches Leid hervorruft. “Du forderst deine Unabhängigkeit, aber dann beklagst du dich darüber, dass ich, weil ich dich so sehr liebe, sie dir tatsächlich gewähre” (S.221). Besser kann man des Menschen Schizophrenie kaum ausdrücken.

    Befremdend mag sein, dass Gott-Vater Papa genannt wird, aber als Frau erscheint, dass Jesus in Jeans erscheint und gut kochen kann, und der Heilige Geist den Namen “Sarayu” bekommt. Doch diese anfangs befremdenden Elemente werden im Laufe des Buches erklärt und haben ihre Funktion. Kleinere theologische Mängel mag man finden, sie sind aber Randerscheinungen. So darf man fragen, ob Hierarchien und Institutionen wirklich so “ungöttlich” sind, wie sie in “die Hütte” beschrieben werden, oder ob nicht vielmehr die Füllung und Anwendung derselben gut oder schlecht sein kann. Zumindest wird man vom NT her nicht sagen können, dass es keine Hierarchie in Gott gibt. Ob der Zorn Gottes wirklich nur die in der Sünde selbst schon liegende Strafe (oder nicht doch ein Aktivum Gottes) ist, wird man fragen müssen. Ebenso, ob Erwartungen und Enttäuschungen tatsächlich nur menschliche Manipulationsversuche sind, und Gott diese somit nicht kennt.

    Aber diese Fragen fallen nicht groß ins Gewicht. Fantastisch ist es, dass es Young gelingt zu beschreiben, wie ein tief verbitterter und verletzter Mann mit Gottes Hilfe sein Schicksal umzudeuten lernt, darüber Gott neu begegnet, Vertrauen entwickelt und am Ende gar seinem Feind vergeben kann. Und in all dem ist die Liebe Gottes so groß gemacht, dass man nicht selten erstaunt aufhorcht oder gar Tränen in den Augen hat.

    Ein empfehlenswertes Buch. Lehrreich, lebensnah, einfühlsam und klug.

  5. Tanja Frank sagt:

    Der Spiegel-Bestseller „Die Hütte“ hat seit seinem Erscheinen Millionen Herzen berührt, aber auch viele Diskussionen und Fragen ausgelöst. – Ein „Hütten-Abend“ auf der Schwäbischen Alb lädt nun zu einer Reise in „Die Hütte“ ein:
    Ein Apéro, verschiedene Lesungen, sowie Kommentare zu Brennpunkten und Schlüsselpassagen des Buches, bilden den Rahmen einer besonderen Reise in und um dieses spannende Buch mit Tiefgang.

    Samstag, 27. Februar 2010 um 19.30 Uhr im Germaniakeller in Hülben.
    - Ganz herzliche Einladung an alle, die “Die Hütte” bereits gelesen haben, oder einfach einmal ein bisschen Hüttenluft schnuppern wollen!!!

    Nähere Infos: http://diehuette.rechowot.org

Hinterlasse eine Antwort